Vermeiden von Unfällen
Unterschätzen Sie bitte niemals die Gefährlichkeit eines Hundes. Hunde haben durch die Tierheimhaltung oft sehr viel Stress, sind zum Teil wenig sozialisiert mit Menschen, kennen viele Umweltsituationen nicht!
Verhalten auf der Tierheimanlage
Hunde sind über den Hoftrakt an kurzer Leine zu führen!
Die Hunde dürfen Pinkeln und Koten. Achten Sie dabei auf hundeführende Gassigeher und Personen ohne Hund, die Ihrem Hund zu Nahe kommen könnten.
Halten Sie selbst, auch ohne Hund, Abstand zu hundeführenden Gassigehern.
Vorsicht an unübersichtlichen Stellen, z.B. beim Verlassen der Hundehäuser...
Vorsicht an Engstellen, z.B. das Hoftor.. Bitte lassen Sie immer genügend Abstand zu Hunden und Personen.
Die meisten Hunde sind stark erregt, wenn sie aus den Zwingern kommen. In dieser Situation besteht immer die Gefahr, dass andere Hunde, andere Menschen und auch Sie selbst vom Hund gebissen werden könnten.
Darum Vorsicht!
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Bitte generell nur Kontakt zu anderen Hunden und Personen zulassen, wenn Ihnen das Verhalten des Hundes sicher bekannt ist.
Verhalten außerhalb der Tierheimanlage
Vorsichtig bitte noch auf der Straße direkt am Tierheim. Vermeiden Sie Konfrontationen in dem Sie versuchen, den entgegenkommenden Hunden auszuweichen: zwischen die Autos, auf den Trampelpfad an den Pferdekoppeln, eine andere Richtung wählen...
Die Hunde dürfen (sollten) an einer bis zu 3m langen Leine geführt werden, die bei entsprechenden Situationen kurz genommen wird!
Gehen Sie zügig mit den Tiere spazieren, rennen aber nicht mit den Hunden. Die Hunde könnten das als Spielaufforderung ansehen und versuchen Sie mit den Zähnen zu fassen!
Vermeiden Sie stark frequentierte Wege und Wohngebiete. Diese sollten nur nach Absprache für Trainingszwecke aufgesucht werden.
Beachten Sie bitte, dass bestimmte Alltagssituationen die Jagdleidenschaft eines Hundes wecken kann: Fahrradfahrer, Inliner, Jogger, Mopeds, Autos, Reiter, Vögel.......
Hierbei den Hund gut beobachten und kurz nehmen.
Bestimmte Alltagssituationen können dem Hund bedrohlich erscheinen. Er kann ängstlich oder aggressiv reagieren. Beachten Sie hierbei alle Ihnen entgegenkommende Personen, besonders wenn sie Stöcke (Walking, Spazierstock), Schirme, Taschen o.ä. in der Hand halten. Ungewöhnlich gekleidete Personen und Personen mit Behinderungen können ebenfalls ein solches Verhalten auslösen!
Auch hierbei den Hund gut beobachten und kurz nehmen.
In gut übersichtlichen Situationen dürfen die Hunde gerne an einer 5-10m langen Schleppleine laufen. Beachten Sie aber bitte, dass ein Hund der 10m Anlauf nehmen kann, eine enorme Kraft entwickelt. Dies muss das verwendete Material und Sie aushalten können!
Verhalten in und am Freilauf
Für den Umgang mit dem Hund ohne Leine steht der Freilauf in der Nähe des oberen Parkplatzes zur Verfügung.
Betreten Sie den Freilauf nicht, wenn andere Hunde, dort sind.
Bleiben Sie nicht direkt am Zaun stehen, wenn sich Ihr Hund oder der Hund im Freilauf darüber aufregen!
Gehen Sie auf Abstand, wenn andere Hunde den Freilauf verlassen.
Vorsicht: nicht jeder Hund lässt sich gerne wieder anleinen. Bitte daher den Hund, bis er Ihnen bekannt ist, nur mit einer Leine, die am Geschirr verbleibt, laufen lassen.
Vorsicht: Freiheitsliebende Hunde können die Umzäunung überwinden!!
Konflikte mit Dingen, die der Hund ins Maul nimmt
Bitte beachten Sie, dass kein Hund etwas Hergeben muss, dass er im Maul hat!
Hunde können sehr aggressiv reagieren, wenn Sie versuche ihm etwas wegzunehmen: Das kann ein bedrohliches Knurren bis hin zum direkten Angriff auf Ihre Person werden!
Vorsicht also bei Spielen mit Gegenständen, wie Bälle, Stöcke, Wollknoten....
und Vorsicht bei Dingen, die der Hund vom Boden aufnimmt!
Generell wird um Dinge, die der Hund im Maul hat, mit einem Leckerli getauscht!!